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Meine zwei Seiten: Psychologe und Musiker

Beide Arbeitsfelder begleiten mich seit vielen Jahren, manchmal abwechselnd, manchmal parallel, in letzter Zeit zunehmend überlagernd. Was die Überlagerung betrifft, denke ich weniger an Schnittmengen wie Musiktherapie oder Musikwahrnehmung. Gemeint ist eher eine Interaktion oder auch eine Parallelität in der Herangehensweise.

Beide Disziplinen interessieren mich auf verschiedenen Ebenen.

Im Anwendungsbereich der Psychologie, in Psychotherapie und Beratung, steht mir der Personzentrierte Ansatz nahe. Wissenschaftlich interessiere ich mich für die theoretischen Grundlagen und Implikationen von Forschung, sowie besonders für Forschungsprojekte, die den Mut besitzen, unterschiedlichen Deutungsebenen und zirkulären Prozessen Rechnung zu tragen. Gern arbeite ich aber auch mit bewährten quantitativen und qualitativen Designs.

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Als Musiker bin ich zum einen Gitarrist, also Ausführender, vor allem aber auch Komponist und Arrangeur. Dabei interessieren mich (wie als Gesprächspsychotherapeut) die verschiedenen Gefühlslagen im Hier und Jetzt, der Blues und die „warmen“ und „coolen“ Tönungen des Jazz, aber auch das Gegenüberstellen unterschiedlicher „Statements“.

Bei einem solchen Gegenüberstellen - in der Psychologie wie in der Musik - geht es weniger um wirkliche Oppositionen, sondern eher um das Provozieren der Differenz, um das Aufdecken von impliziten Machtstrukturen und um das Ernstnehmen von Randständigem. In dieser Hinsicht stehe ich dekonstruktivem Denken nahe.